Der Mehrwert von KI für das DMS

Der Mehrwert von KI für das DMS

Künstliche Intelligenz ist zurzeit in aller Munde und man kommt in kaum einem IT-Artikel um dieses Thema herum. Doch hat KI auch einen Mehrwert für DMS?

Momentan kennt man KI-Anwendungen in Dokumenten-Management-Systemen vor Allem im Bereich der Erkennung von Datentypen im Input-Management und im Bereich der Extraktion von Metadaten aus Dokumenten. Während das DMS grundsätzlich zur Verwaltung von Informationen dient, können KI-Anwendungen dabei behilflich sein, diese Informationen besser nutzbar zu machen. Zurzeit lassen sich etwa Lieferscheine und Rechnungen automatisch den korrekten Orten zuweisen, in Zukunft werde jedoch ein DMS mit integrierten KI-Anwendungen deutlich mehr leisten können. 

Die nächsten Schritte der KI

Als nächstes werden KI-Anwendungen wohl in der Lage dazu sein, nicht nur das reine Dokumentenformat zu erkennen, also viel mehr nach dessen Inhalt entscheiden zu können, wie dieses korrekt zuzuordnen ist. Auch im Bereich Human Ressource ergeben sich spannende Einsatzmöglichkeiten. Digitale Personalakten könnten hinsichtlich der Mitarbeiterqualifikationen Übersichten über die Skill-Sets dieser erstellen und somit aufzeigen, welche Ressourcen im Unternehmen bereits vorhanden sind. So lassen sich zukünftige Herausforderungen besser meistern. Theoretisch könnten KIs, die die Anforderungen im HR-Bereich verstehen, auch eine Vorauswahl der eingehenden Bewerbungen treffen. (vgl.  Matthias Kunisch 07.03.2018 auf cloudcomputing-insider.de) Doch hier ist dann auch Vorsicht geboten. Wir erinnern uns an ein sehr prominentes Beispiel aus der Praxis, bei dem KIs versagt haben. 

Amazons KI diskriminiert Frauen

Als Amazon seiner KI im HR-Bereich beibrachte eine Vorauswahl von Bewerbungen zu treffen, wurde diese zuvor mit tausenden von Bewerbungen und dem Stand der aktuellen Mitarbeitenden bei Amazon gefüttert. So lernte das System recht schnell, dass männliche Bewerber in der Vergangenheit erfolgreicher waren, als weibliche und schloss darauf hin weibliche kategorisch aus. Auch also Amazon darauf reagierte und das Geschlecht ausklammerte, gewichtete die KI auf einmal bestimmte Termini als besonders hoch, die zumeist von Bewerbern verwendet wurden, die schon einmal in einer Führungsposition saßen, auch wenn die für die jeweilige Stelle nicht gefordert war. (vgl. Christoph Sackmann, 12.10.2018 auf focus.de) Und dennoch wir in Zukunft wohl wenig ohne die KI gehen. Diese ist immer von den Ihr zur Verfügung stehenden Daten abhängig, sodass diese im Fokus der Forschung stehen. 

19 Juli 2019

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