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Digitale Verwaltung: Gemeinde Schwörstadt setzt auf Enaio

Die bayrische Gemeinde nutzt künftig Enaio, um die eigene Verwaltung zu digitalisieren.

Die voranschreitende Digitalisierung macht sich langsam aber sicher auch in der öffentlichen Verwaltung bemerkbar.

Öffentliche Verwaltung soll digitaler werden 

Das Onlinezugangsgesetz (OZG), ein Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen, verpflichtet, Bund, Länder und Kommunen, bis Ende kommenden Jahres ihre Verwaltungsleistungen über Portale auch in digitaler Form anzubieten; Stichwort eGovernment (vgl. bmi.bund.de).

Diese Verwaltungsleistungen sind in 14 Themenfelder eingeteilt und richten sich nicht nur an Anwohner, sondern auch an Unternehmen. Zu den Themenfelder zählen:

  1. Arbeit & Ruhestand
  2. Bauen & Wohnen
  3. Bildung
  4. Ein- & Auswanderung
  5. Engagement & Hobby
  6. Familie & Kind
  7. Forschung & Förderung
  8. Gesundheit
  9. Kammerleistungen
  10. Mobilität & Reisen
  11. Querschnittsleistungen
  12. Recht & Ordnung
  13. Steuern & Zoll
  14. Umwelt

(vgl. d-velop.de, 24.03.2021). Konkret waren knapp 600 OZG-Leistungen definiert worden (vgl. optimal-systems.de, 07.11.2019). Bedingt durch die föderale Organisation ist die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland relativ komplex.

Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung: Hindernisse 

Der Föderalismus bedingt zudem die Koexistenz zahlreicher unterschiedlicher Gesetze. Auch besäßen nicht alle Länder und Kommunen die notwendigen Ressourcen für die Realisierung eines vollumfänglichen Digitalisierungsprojektes.

Ein bundesweites Digitalisierungsvorhaben, welches gleichwertige Angebote für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Wohnort schaffe, sei daher sehr aufwendig (vgl. onlinezugangsgesetz.de).

Digitalisierung auch intern vorantreiben 

Ein positiver Effekt der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sei zudem nur zu erwarten, wenn die Verwaltungsprozesse auch intern digitalisiert werden, wie die Badische Zeitung berichtet (vgl. badische-zeitung.de, 27.05.2021). Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde Schwörstadt nun auch entschieden, von analog auf digital umzustellen.

Digitale Verwaltung mit Enaio

Letztlich fiel die Wahl auf die ECM-Lösung Enaio des Anbieters Optimal Systems. Enaio werde bereits in vielen Kommunen genutzt und habe aus diesem Bereich gute Bewertungen erhalten, wie die Badische Zeitung berichtet. Dass Enaio bereits bei vielen anderen Ortsverwaltungen im Einsatz sei erleichtere auch die Kompatibilität beim Kontakt.

Über Enaio 

Enaio umfasst Angaben von Optimal Systems zufolge über 100 unterschiedliche Lösungen. Vom Collaboration Management über die revisionssichere Ablage bis hin zur Bauakte ist das Leistungsportfolio überaus vielfältig.

2 Juni 2021

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