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Microsoft, Amazon, die NSA und die Cloud

Die beiden Tech-Giganten Microsoft und Amazon streiten sich aktuell um einen milliardenschweren Auftrag der NSA. Mehr erfahren Sie hier.

Ursprünglich hatte das Pentagon einen zehn Milliarden US-Dollar schweren Cloud-Auftrag bereits an Microsoft vergeben.

Microsoft, Amazon und das Pentagon 

Dann jedoch wurde dieser durch ein Gerichtsurteil, welches einer Klage seitens Amazon gefolgt war, zu Fall gebracht. Konkret führte Amazon bei seinem Einspruch politische Gründe an. So soll der ehemalige US-Präsident Trump bei der Vergabe an Microsoft seine Finger im Spiel gehabt haben, wie t3n berichtet. Nun droht Amazon jedoch selbst ähnliches zu widerfahren, wobei diesmal nicht politische Gründe im Hintergrund stehen.

NSA-Auftrag 

Die US-amerikanische National Security Agency (NSA) plant die Auslagerung ihrer Daten sowie deren Managements auf eine externe Cloud-Infrastruktur. Aktuell liegen die Daten noch auf den eigenen Servern. Die Wahl eines geeigneten Anbieters für die Umsetzung des Mammut-Projektes war eigentlich bereits auf Amazon gefallen. Microsoft gibt jedoch nun an, die NSA habe für das Projekt „Wildandstormy“ den Markt nicht ausreichend evaluiert.

Entscheidung fällt Ende Oktober 

Wie es nun weiter geht, entscheidet sich voraussichtlich Ende Oktober. Bis zu diesem Zeitpunkt soll der US-Rechnungshof Government Accountability Office (GOA) über die Beschwerde von Microsoft entscheiden. Auch die NSA bestätigte den Eingang der Beschwerde.

Mehrere Auftragnehmer

Das Pentagon hatte im Juli dieses Jahr betont, das ursprünglich an Amazon vergebene Projekt „Jedi“ als solches zwar aufzugeben, jedoch bei dem potenziellen Nachfolgeprojekt „Joint Warfighter Cloud Capability“ auf mehrere Anbieter zu setzen.

 Cloud-Auftrag geht an zahlreiche namhafte Unternehmen 

Auch die CIA hatte im vergangenen Jahr einen vergleichbaren Ansatz gewählt. Sie verteilte einen Cloud-Auftrag an mehrere Unternehmen; darunter auch IBM, Oracle, Microsoft, Amazon und Google. Möglich sei, dass auch die NSA einen solchen Weg gehe, um potenzielle durch einen Rechtsstreit verursachte Projektverzögerungen zu vermeiden (vgl. t3n.de, 11.08.2021).

19 August 2021

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