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Open Source soll Kosten und Personal einsparen

Laut Bitkom-Umfrage beteiligt sich jedes dritte Unternehmen an der Entwicklung von Open-Source-Lösungen. Näheres erfahren Sie hier.

Als Open Source Software werden Lösungen bezeichnet, deren Quellcode öffentlich ist. Er kann somit auch von Dritten geändert und angepasst werden. 

Ursprünglich hatten diese Lösungen häufig ihre Anfänge als Freizeitprojekte von Bastlern und IT-Enthusiasten. Mittlerweile ist jedoch eine beträchtliche Anzahl an Unternehmen auf den Open Source Zug aufgesprungen und beteiligt sich an der Entwicklung entsprechender Systeme.  

Hauptmotiv sind Einsparungen in Kosten und Personal

Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom besteht des Hauptmotiv dieser Unternehmen darin, Kosten und Personal einzusparen. Im Rahmen der Umfrage wurden insgesamt mehr als 800 deutsche Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern befragt. 

Zahlen und Fakten

Ganze 39 Prozent der Unternehmen sind entweder Sponsor oder zahlendes Mitglied einer Organisation, die sich auf die Entwicklung von Open-Source-Lösungen spezialisiert hat. Doch auch die Eigeninitiative unter den Unternehmen ist beträchtlich.

So initiiert und begleitet knapp ein Viertel (24 Prozent) der befragten Unternehmen eigene Open-Source-Projekte. 
15 Prozent entwickeln aktiv selbst bestehende Lösungen weiter, um sie dann wieder der Community zur Verfügung zu stellen. 

Sharing Economy und selbstloses Handeln?

Laut Dr. Frank Termer, Bereichsleiter Software bei Bitkom, handelt es sich bei Open Source heutzutage nicht mehr um eine Gegenkultur, sondern eine einflussreiche Bewegung auf globaler Ebene. 

„Open Source heißt: Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen teilen sich bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Software den Aufwand und die Ressourcen. Das ist insbesondere auch bei neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz oder Blockchain von großer Bedeutung.“

– Dr. Frank Termer, it-zoom.de. 

Tatsächlich gaben ca. zwei Drittel der befragten Unternehmen an, Open-Source-Lösungen seien für sie ein wichtiger Bestandteil einer Sharing bzw. Collaborative Economy. 

Eigenes wirtschaftliches Interesse

Dabei handeln jedoch die meisten Unternehmen nicht selbstlos, sondern auch im eigenen Interesse. Wie an früherer Stelle bereits herausgestellt besteht das Hauptmotiv beteiligter Unternehmen oftmals in der Optimierung des eigenen Geschäftes. 

So gaben 86 Prozent der Unternehmen an, durch die Beteiligung Geld zu sparen. 38 Prozent könnten auf diese Weise wiederum Personal einsparen

10 März 2020

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